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„…. Und nachdem der böse Wolf das Rotkäppchen verspeist hatte, griffen seine Pranken nach der Zahnbürste.“
So hätten die Gebrüder Grimm das Märchen sicherlich geschrieben, hätten Sie damals schon die Studie von 2021 aus Bristol gekannt.
Rund 39% der Hunde leiden an Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparats.
Am häufigsten beschrieben werden Zahnfleischentzündungen und Zahnstein.
Entwickelt sich die Zahnfleischentzündung zu einer chronischen Form (Paradontitis) hilft munteres Putzen auch nur noch bedingt.
Entzündung – Paradontitis – Ausweitung auf den Knochen – Zahnverlust
Eine kleine Aufgabe für dich:
Heute Abend gönnst du dir einen Burger mit Pommes und Ketchup. Anschließend – tust du nichts.
Keine Zahnbürste. Keine Mundspülung. Und wehe du greifst zur Zahnseide!
Das wirst du nicht lange durchhalten. Den Abend bis zum Schlafengehen freust du dich vielleicht noch darüber. Spätestens am nächsten Morgen aber bemerkst du neben dem fiesen Mundgeruch den unangenehmen Film auf deinen Zähnen. Biofilm.
Biofilm, auch Plaque genannt, entwickelt sich binnen weniger Stunden. Ein Nährboden für Bakterien.
Ohne Putzen mineralisiert sich Plaque und wird in etwa 12 Tagen zu Zahnstein. Zahnstein selbst ist zwar reaktionsträge, ist aber durch seine poröse Oberfläche ein ideales Heim für noch mehr Plaque und noch mehr Bakterien.
Die Zahngesundheit von 160 Windhunden wurde unter die Lupe genommen. Die Zähne der Tiere wurden bislang nicht regelmäßig geputzt.
Drei Gruppen wurden gebildet:
Dr. Jessica Welss
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